Tests & Interviews

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Quelle: https://www.amazona.de/preview-waldorf-quantum-wavetable-synthesizer/

Fazit

„Die Sounds haben auf Anhieb diesen gewissen Wow-Effekt. Neben irgendwie vertraut, aber dennoch neu klingenden Sachen sind welche dabei, die wirklich neuartig sind. Und stets hat es einen satten, teuren Feinschliff an sich. Nun wurde mir aber gesagt, dass der momentane Content so nebenher während der Entwicklung des Instrumentes entstanden ist und der Hersteller da noch erheblich nachlegen wird. Das kaufe ich den Waldorfs auf Anhieb ab, hier kommt eine klangliche Geheimwaffe auf uns zu, die es in sich hat.“

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Quelle: https://www.amazona.de/preview-waldorf-stvc-string-synthesizer-vocoder/

Fazit:

So, wie sich der STVC aktuell darstellt, wirkt er klanglich durchaus eigenständig. Wer einen klassischen String Sound in die heutige Zeit retten will und auf der Bühne mit Vocoder-Effekten brillieren möchte, wird mit dem STVC gut bedient sein. Das angedachte Preis-/Leistungsverhältnis finde ich in Ordnung; handelt es sich bei dem STVC doch um ein solides Kompaktkeyboard. Wer Retrosounds mag, sollte sich den STVC unbedingt näher anschauen.

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Quelle: https://www.amazona.de/test-moon-modular-modular-synthesizer-in-5u/

Fazit:

Ein Fels in der Brandung

Das „Studio Cabinet“ von Moon Modular ist definitiv kein Testsystem, sondern ein ausgereiftes Instrument, mit dem man sofort arbeiten kann. Da wackelt nichts. Da macht nichts einen billigen Eindruck. Die Oszillatoren sind vom Moment des Einschaltens an stimmstabil. Die Hüllkurven sind knackig, die Filter haben Biss und dürften jeden Analogfan zufriedenstellen. Die VCAs verleihen den Sounds reichlich Druck. Wer gerne „verkabelt“, wird dank reichlicher Zugriffspunkte eher über Zeitmangel klagen, als über etwas anderes.

Man merkt sicherlich: Mein Herz schlägt für die großen, analogen Kisten. Das wird es wohl immer. Sie sind in jeder Hinsicht beeindruckend. Es macht Spaß, von Zeit zu Zeit mit ihnen zu arbeiten, verrückte Sounds zu patchen und die Sequencer nach Herzenslust laufen zu lassen. Die Limitierung, neue Klänge damit zu kreieren, liegt ausschließlich in der eigenen Begrenzung oder besser Phantasie. Aber stimmt das so wirklich? Die subtraktive Klangsynthese ist nur eines (wenn auch das Populärste) von vielen Konzepten zur Klangerzeugung und Bearbeitung. Ein modularer Aufbau erweitert die Möglichkeiten und durchbricht die vorgegebenen Strukturen. Den bekannten Weg zu verlassen, dafür sind modulare Systeme eigentlich da. In den frühen siebziger Jahren wurden die vornehmlich von Moog stammenden Systeme gerne als „Universal Music Machines“ bezeichnet. Das hatte etwas Großes, etwas Kosmisches. In gewisser Weise stimmte das auch; fügten sie doch dem bekannten Klangspektrum ein völlig Neues hinzu. Einen ähnlichen Effekt konnte man einige Jahre später wahrnehmen, als Sampling als neue musikalische Ausdrucksform wahrgenommen wurde und abermals ungeahnte Klangmöglichkeiten bereitstellte. Oder nehmen wir die FM-Synthese usw. usw. Nie war das Ende der Sounddesign-Fahnenstange erreicht. Heute erzeugt man wirklich spannende und neue, sprich fremdartige Klänge eher mit anderen Synthesizern. Egal, ob sie als Hardware-Instrumente oder als virtuelle Maschinen daherkommen. Das ändert allerdings nichts an der Beliebtheit des Konzepts; was mich zurück zu den modularen Klassikern bringt.

5U Systeme sind konservativ und salopp gesprochen „voll retro“. Das ist weder gut noch schlecht. Sie stellen ein bestimmtes Konzept dar, dessen man sich bedienen mag, wenn man will. Sie sind nichts für den sozialen Wohnungsbau. Zu groß und in jedem Fall zu schade für einen reinen Show-off. Dennoch, wer sich für ein „großes“ System entscheidet, muss nicht unbedingt in die Ferne schweifen. Es gibt genug Produzenten in Deutschland und im europäischen Ausland, die einen mit 5U Systemen in bester Qualität versorgen können. MoonModular hat seinen Stützpunkt in Berlin. Das könnte kaum besser sein (aus der Sicht eines Berliners …). Gert Jalass ist ein Verfechter analoger Traditionen. Den Kampf gegen die Boutique- und Billig-Welt nimmt er gar nicht erst auf. Weshalb auch? Wem dieser Gedanke gefällt, der sollte an MoonModular auf keinen Fall vorbeischauen.

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Quelle: https://www.amazona.de/test-audiophile-circuits-league-acl-eurorack/

Fazit:

Audiophile Circuits League haben sich auf die Fahne geschrieben, hervorragend klingende Musikinstrumente zu bauen, die gut bedienbar sind und viele Möglichkeiten des Eingriffs in den Klang und dessen Modulation geben. Auch wenn ich an der einen oder anderen Stelle mit einigen kleinen Mikroreglern des ACL Eurorack auf dem Kriegsfuß gestanden habe und mich die sehr kleine Beschriftung zum Einsatz einer Sehhilfe genötigt hat, stimme ich diesem Ansatz dennoch vollkommen zu. Vor allen Dingen die Hauptmodule, wie die VCOs und die Filter haben es echt in sich. Selbst der Panning-Amplifier und das Audiointerface sind extrem vielseitig und nicht nur irgendwas, wo „Audio rauskommt“. Alle Baugruppen genügen höchsten Qualitätsansprüchen und der Sound ist in jedem Fall exzellent. Das schlägt sich natürlich auch im Preis für einzelne Module nieder. Aber was soll’s? Hier bestätigt sich, dass Qualität nun mal ihren Preis hat.

Die ACL Eurorack-Module haben reichlich Patchpunkte. Das lädt zum Experimentieren ein. Die Layouts der Module sind für den einen oder anderen vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Look & Feel sind weit weg von Moog‘schem Charme und erinnern eher an die Ergonomie von Schaltkonsolen eines Kraftwerks (oder an das alte Roland System 100). Aber das hat was! Dieser technoide Charme verleitet schnell dazu, sich (auch gedanklich) von Standard Modular Patches weg zu bewegen und etwas anderes auszuprobieren. Wer sich nun überlegt, ein Eurorack System neu aufzubauen oder ein bestehendes System ergänzen will, der sollte an ACL auf keinen Fall vorbeischauen. Und wer Fragen hat, kann sich gerne an Stefan und Martin persönlich wenden. Vielleicht bei einem Meet & Greet in Berlin? Es lohnt sich bestimmt. Die Audiophile Circuits League hat für mich das Zeug zum Super-Hero-Status. Den können sie erreichen, wenn die bestehende Modulpalette vielleicht auch noch um Komplettsysteme und ein Multiple erweitert werden. Aber an Letzterem wird ja bereits gearbeitet…

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Quelle: https://www.amazona.de/test-erica-synths-black-system-eurorack-synthesizer/

Fazit:

ERICA SYNTHS Black System hat das Rad nicht neu erfunden, aber wer eine druckvolle und zuverlässige Analogwaffe sucht, wird hier sicherlich bestens bedient. Der Klang des Testsystems ist druckvoll und macht durchaus eine Tür zu aggressiveren und „noisigeren“ Klanggefilden auf. Dieser Synthesizer kann alles, was ein guter Analogsynthesizer können sollte und mit 55 Patch-Punkten sicherlich noch ein wenig mehr. Schaut man sich die weiteren Module im Sortiment an, möchte ich unterstellen, dass mit einem erweiterten System noch viel mehr experimentelle Klangwelten entdeckt werden können. Diese Entdeckungsreise lohnt sich bei der gebotenen Qualität auf jeden Fall und ich hoffe, dass wir hier auch einmal ein größeres System testen dürfen. Die postulierten Ansprüche an die eigene Firmenphilosophie lasse ich mal so dahingestellt (bis auf die „weg vom Laptop“ Aussage vielleicht). Wichtiger ist, dass das ERICA Synths Black System einen gelungenen Einstieg in die modulare Eurorack-Welt bietet und Lust auf mehr macht. Mein Tipp: unbedingt ausprobieren!

Mit bestem Dank an Ingmar Koch für sein Engagement und seine Geduld.

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Quelle: https://www.amazona.de/workshop-blade-runner-reconstructed-mit-novation-peak/

Einleitung

Zugegeben, die Idee klingt ein wenig irre. Am Rande der vergangenen Superbooth in Berlin trafen sich Alexander Franz, seines Zeichens Marketing Manager von Novation und Focusrite für den Bereich Deutschland/Österreich und Peter Grandl, um einen speziellen Plan zu schmieden. Der ging in etwa so: „Du, wollen wir mal etwas Spezielles mit dem NOVATION PEAK-Synthesizer machen? Etwas, das abseits von einem regulären Test ist? Ich nenne das mal Synthese-Workshop“. Eine gute Idee. Der Rundruf „Wer hat Lust?“ erging und ja, ich hatte Lust. Nur was stellte sich die illustre Runde denn genau vor?

Peter Grandl hatte die passende Antwort. „Als wir das Teil in Händen hielten, haben wir durch Zufall einen ganz soften, analogen Lead-Sound generiert, der stark nach dem Opening Sound aus Blade Runner klang. Wenn Du das als Workshop ungefähr hinbekommst…?“ Hmm, klingt Interessant. Aber nur ein Sound? Weshalb nicht gleich das ganze „Main Titles“ von Vangelis rekonstruieren? Klar doch. Weshalb nicht? Herausforderung angenommen.

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Quelle: https://www.amazona.de/interview-gert-jalass-von-moon-modular/

Einleitung

Die Anonymität der Großstadt bringt einen manchmal dazu nicht zu erkennen, was für Nachbarn man hat und welcher tollen Beschäftigung sie nachgehen. So hatte es tatsächlich eine ganze Weile gedauert, bis ich realisiert hatte, dass eine von Deutschlands interessantesten Hardware-Schmieden quasi bei mir um die Ecke liegt. Wie auch immer. Der Fehler wurde korrigiert und mittlerweile treffen sich Gert Jalass und ich durchaus regelmäßig zu einem Gedankenaustausch. Und so ist es nun an der Zeit, die Leser von AMAZONA daran teilhaben zu lassen.

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Quelle: https://www.amazona.de/test-arturia-matrixbrute-teil-2/

Fazit:

Der Arturia MatrixBrute ist ein großartiger Synthesizer. Seine vielseitige Klanggestaltung beginnt schon mit den umfangreichen Regel- und Mischmöglichkeiten der beiden Oszillatoren VCO 1 und 2. Die Filtersektion packt noch eines drauf. Hier kann man sicherlich trefflich darüber diskutieren, welches Filter denn nun besser klingt. Die Klänge aus dem Steiner Filter haben etwas Leichteres und Transparenteres als die Klänge aus dem Ladder Filter. Beide Filter zusammen sind auf alle Fälle eine leistungsstarke Kombination. Ob es nun noch eines Drive Reglers neben dem Brute Factor bedarf, sei für jeden dahingestellt. Die Modulationsmatrix ist einfach zu durchschauen und sehr effektiv. Auf die Lernfunktion für zusätzliche Modulationsziele trifft das ebenso zu. Auch nach mehrmaligem Hören kann ich den Analogeffekten nicht allzu viel abgewinnen. Sie sind im besten Fall ganz nett. Wer den puren Analogsound retten will, sollte da vielleicht auf externe Effekte oder seine DAW zurückgreifen. Der Arpeggiator ist nichts anderes als ein Arpeggiator. Er weist keine Besonderheiten auf. Der Sequencer dagegen ist durchaus gelungen, könnte aber an der einen oder anderen Stelle noch ein paar zusätzliche Features vertragen. Nicht in diesem Test berücksichtigen konnte ich die Verarbeitung externer Audiosignale und die Einbindung des MatrixBrute in ein Eurorack Modularsystem. Das ist sicherlich einer gesonderten Betrachtung wert.

Nun kann man gerne über das Für und Wider analoger Klangsynthese im Jahr 2017 diskutieren und darüber, ob man heute noch so einen Synthesizer braucht oder nicht. Ich habe die Frage für mich bereits beantwortet und bin von diesem Instrument sehr angetan. Jemand, der den analogen Sound sucht und in die Welt von Hardware-Synthesizern einsteigen will, sollte auf keinen Fall an diesem Synthesizer vorbeigehen. Er ist sein Geld wert. Es gibt doppelt so teure Analogsynthesizer, die deutlich weniger zu bieten haben.

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Quelle: https://www.amazona.de/test-arturia-matrixbrute-teil-1/

Fazit:

Der Arturia MatrixBrute macht beim ersten Testen seiner klanglichen Möglichkeiten einen sehr guten Eindruck. Es gibt bislang nichts zu meckern. Sein Klang geht von hart bis zart, wobei der Grundklang immer eine gewisse Rauheit besitzt. Das macht ihn zu einem nicht beliebig klingenden Synthesizer. Es bereitet Freude, ihn zu spielen. Die parallele Ausgabe der Schwingungsform sowie ihre Mischbarkeit entlockt schon den Oszillatoren einen vielseitigen Grundklang. Die Filtersektion tut ihr Übriges dazu. Die Misch- bzw. auch Trennbarkeit der Steiner-Parker und der Ladder Filter Sektionen (je Klangquelle) erlaubt interessante Klangkombinationen. Sounds, die durch das Ladder Filter „Bauch“ bekommen, kann man mit dem Steiner-Parker Filter Glanz verleihen, was die Klänge sehr rund in allen Oktavlagen wirken lässt. Die Verwendung der Matrix ist beinahe idiotensicher. Das Schönste ist aber, dass man vorgefertigte Sounds unglaublich schnell „zerstören“, sprich modulieren kann. Das geht einerseits durch die Modulationsmatrix selbst, andererseits aber auch durch die Audiomod Sektion, die direkt in die Oszillatoren reingeht. Diese Sektion liegt an der richtigen Stelle (ein Plus für die Bedienerfreundlichkeit) und durch einen deutlich spürbaren Nullpunkt, lassen sich die Drehregler unmittelbar wieder auf ihre Ausgangsposition zurückdrehen. Das trifft ebenfalls auf den Einsatz der Macro Knobs zu. Hier muss man sich zwar vorher ein paar Gedanken machen, wohin die Modulationen gehen sollen. Sind sie aber einmal eingestellt und mit dem Sound gespeichert, kann man in diesen unmittelbar eingreifen. Der MatrixBrute garantiert ein hohes Maß an Spielfreude. Die Qualität der Klangerzeugung korrespondiert mit seinem edlen Auftreten.

Was die Module im Einzelnen können, schauen wir uns im nächsten Teil, wo wir auch untersuchen werden, ob sich nicht doch hier und da ein paar Bugs versteckt habe